Raspberry Pi Zero wird neu aufgelegt

Der Raspberry Pi Zero war der erste Computer der im Dezember 2015 auf dem Cover eines Computermagazins beigelegt war. Er basiert auf dem gleichen Chip wie der erste Raspberry Pi, wurde aber mit 1 GHz deutlich schneller getaktet.

Lange Zeit war der Pi Zero schwer zu bekommen. Gründe dafür waren die Produktion des Pi 3, und Komponenten-Verfügbarkeit.

Das soll sich mit der Neuauflage jetzt ändern. Zusätzlich wurde dem Pi ein oft gewünschtes Feature, ein Kameraanschluss für die Raspberry Pi Kamera spendiert. Da auf dem Pi Zero wenig Platz ist, benötigt man allerdings ein spezielles Adapterkabel für den Anschluss des Kameramoduls.

Wenn alles gut geht werden wir bei pi3g Distributoren für den Pi Zero in Deutschland. Nehmt bitte bei Interesse Kontakt mit uns auf.

 

Neues Kameramodul

Auch das Raspberry Pi Kameramodul wurde überarbeitet. Grund dafür war die Abkündigung des Herzstücks der Kamera, des Kamerasensors. Der Hersteller Omnivision stellt den Sensor OV5647 nicht mehr her. Nachdem auch die Vorräte die die Foundation zusammengekauft hatte zur Neige gingen, musste eine Neuentwicklung her.

Die Raspberry Pi Kamera in der Version 2 hat einen neuen Sony sensor, den IMX219. Der hat mit 8 Megapixel eine höhere Auflösung – die alte Kamera hatte nur 5  Megapixel. Gemäß der Foundation ist die Kamera auch ein massiver Schritt nach vorne was Bildqualität, Farbetreue und Fotos in schlechten Lichtverhältnissen anbelangt.

Es gibt davon wiederum eine Pi Noir Variante ohne Infrarot Filter. Mit dieser Variante und einer Infrarot Lichtdiode kann man auch in Dunkelheit Aufnahmen machen, beispielsweise von brütenden Hühnchen.

Die Kamera wird wie von der Raspberry Pi Foundation bei Upgrades gewohnt zum gleichen Preis angeboten.